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Plan: Kapitel 5.8 Performance-Optimierungen
Kontext und Abgrenzung
Kapitel 5.8 beschreibt die technische Umsetzung der Performance-Optimierungen. Strikte Trennung:
- 5.8 = Code-Änderungen, Invarianten, warum die Änderung korrekt ist
- 6.4.1 = Phasenbeschreibung (was jede Timing-Phase misst)
- 7.2 = Profiling-Analyse, Bottleneck-Identifikation, Vorher-Nachher-Vergleich
Harte Regel für 5.8: Keine konkreten Vorher-Nachher-Zahlen, keine Signifikanzaussagen, keine Bottleneck-Interpretation, keine Rangfolge der Effekte. Jeweils Verweis auf 7.2.
Umfang: ~1.5-2.5 Seiten. Nicht das Hauptthema der Arbeit.
Übergeordnete Story
Zwei der drei Optimierungen folgen demselben Prinzip: Teure, innerhalb eines Render-Durchlaufs invariante Berechnungen werden aus der Per-Frame-Schleife herausgezogen und nur einmal ausgeführt (Hautluminanz, Compositing). Die dritte betrifft lokale Umformulierungen in der CPU-seitigen Texturerzeugung (Sklera).
Gliederung
Einleitung (2-3 Sätze)
- Verweis auf Exp. 1.2 als Folgeanalyse
- Trennung: hier technische Änderungen, quantitative Bewertung in 7.2
- Übergeordnete Strategie elegant in 2 Sätzen, nicht als Klassifikationsschema
5.8.1 Caching der Hauttextur-Luminanzwerte (~0.75-1 Seite)
Detailliertester Unterabschnitt. Muster: Ausgangsproblem → Invariante → Änderung → warum Verhalten gleich bleibt.
- Ausgangsproblem:
luminance_range()lud das Bildobjekt wiederholt neu, berechnete Min/Max/Avg-Luminanz (Rec. 709) über alle Pixel in einer Python-Schleife, und entfernte das temporäre Bild anschließend wieder. Das fand für jeden zu erzeugenden Frame erneut statt.- Hinweis: "Festplatte" vermeiden, neutral formulieren als wiederholtes Laden/Entfernen
- Invariante: Die zugrunde liegende Hauttextur ändert sich innerhalb eines Render-Durchlaufs nicht. Ihre Luminanzstatistiken sind daher über alle Frames konstant.
- Änderung:
- Signatur: akzeptiert nun ein bereits geladenes Bildobjekt statt eines Dateipfads
LuminanceStats-Dataclass speichert min/max/avg- Klassenvariable wird beim ersten Frame berechnet und wiederverwendet
- Warum Verhalten gleich bleibt: Die gecachten Werte dienen nur als Eingangspunkte der RGB-Curve. Die pro Frame randomisierte Ausgangsluminanz wird weiterhin jedes Mal neu bestimmt.
- Verweis auf 7.2
5.8.2 Wiederverwendung des Compositing-Graphen (~3-5 Sätze)
Sehr kurz. Darf sich nicht mit 5.7.3 überschneiden. 5.7.3 = Architektur des Graphen. 5.8.2 = nur Lebenszyklus-Optimierung.
- Vorher: Instanziierung pro Frame
- Nachher: Einmalige Instanziierung, Wiederverwendung
- Invariante (defensiv): "Die Struktur des Graphen und die zugehörige Ausgabe-Konfiguration bleiben innerhalb eines Render-Durchlaufs unverändert."
- Einschränkung: Falls zukünftig Parameter pro Frame variieren, müsste der Graph modifiziert oder der Cache invalidiert werden
- Verweis auf 7.2
5.8.3 Lokale Optimierungen der Sklera-Texturgenerierung (~0.5 Seite)
Kompakter. Keine Invariante im Cache-Sinn, sondern lokal äquivalente Umformulierungen.
- Implementierte Änderungen:
- Array-Initialisierung:
np.ones+ RGB-Zuweisung →np.fullmit Skalar + Alpha-Kanal - Kreismaske: Einschränkung auf Bounding-Box statt gesamtes Bild
- Array-Transformation: Spiegeln und Linearisierung in einer Operation
- Array-Initialisierung:
- Mikrobenchmarks: ein Satz ("Zur Auswahl der Varianten wurden Mikrobenchmarks durchgeführt.")
- Verworfene Glint-Optimierungen: ein Nebensatz
- Formulierung: "Die Änderungen formulieren bestehende Operationen effizienter um, ohne die erzeugte Textur semantisch zu verändern."
- Keine Aussage zur Signifikanz oder zum Engpass
- Verweis auf 7.2
Schreibhinweise
- Keine Commit-Hashes oder Zeilennummern im Fließtext. Auf Module, Funktionen, Datenstrukturen referenzieren.
- "Warum Verhalten gleich bleibt" bei Sklera weicher formulieren als bei Caching/Compositing.
- Keine Gedankenstriche, keine Semikolons (Stilpräferenz).
- Verweise auf Kap. 7:
\fref{sec:ergebnisse_experiment1_2}